Setzen Sie Echtzeit-Speech-Analytics als Stimmungsbarometer ein. Wenn das System erkennt, dass der Kunde lauter wird oder bestimmte Trigger-Wörter (wie „Anwalt“ oder „Kündigung“) fallen, pusht die KI sofort einen Deeskalations-Leitfaden und einen 10-Euro-Kulanzgutschein aktiv als Pop-up auf den Bildschirm Ihres Agenten.
Verknüpfen Sie Ihre WEM-/WFM-Schichtplanung mit externen APIs (z. B. Wetterdaten oder IT-Störungstickets). Zieht ein massives Unwetter auf (was das Call-Volumen für Versicherungen oder Telcos in die Höhe treibt), schickt das System vollautomatisch Push-Nachrichten an Mitarbeiter im Opt-in-Pool: „Wer jetzt sofort für 2 Stunden aus dem Homeoffice einloggt, bekommt 25 % Zuschlag.“
Machen Sie Schluss mit der aufgezwungenen Standard-Wartemusik – falls es überhaupt eine geben muss. Bieten Sie dem Kunden im IVR die Wahl: „Drücken Sie die 1 für aktuelle Branchen-News, die 2 für entspannte Lounge-Musik oder die 3, wenn Sie einfach absolute Stille möchten, bis der nächste Mitarbeiter frei ist.“
Stellen Sie Ihre BPO-Verträge (Outsourcing) auf dynamische Vergütungsmodelle um. Bezahlen Sie nicht mehr nach Minutenpreisen oder reiner Service-Level-Erreichbarkeit (80/20). Vereinbaren Sie einen Bonus, wenn die First Contact Resolution (FCR) erreicht wird – der BPO-Dienstleister bekommt also extra Geld, wenn der Kunde sich zum selben Ticket in den nächsten 7 Tagen nicht noch einmal meldet.
Führen Sie ein abteilungsübergreifendes „Friction-Board“ ein. Ihr Kundenservice filtert aus der Text-Analytics die drei häufigsten Prozess-Bruchstellen der Woche heraus und übergibt diese freitags an die IT und das Produktmanagement. Diese versuchen, mindestens ein Problem im nächsten agilen Sprint zu fixen.
Schließen Sie den Kommunikations-Loop nach dem Self-Service. Wenn der Kunde im Voicebot erfolgreich eine Adressänderung vorgenommen hat, schicken Sie ihm 15 Sekunden nach dem Auflegen vollautomatisch eine WhatsApp oder SMS: „Hat geklappt! Ihre neue Adresse ist jetzt im System.“ Das eliminiert die extrem teuren „Kontroll“-Anrufe Ihrer Kunden.
Echtes Agent-Empowerment. Geben Sie jedem Agenten im 1st-Level ein monatliches „No-Questions-Asked“-Budget. Erledigt ein Agent ein Kundenproblem damit sofort (z. B. Gutschrift für eine verspätete Lieferung oder Storno einer Mahngebühr), ist kein zeitraubendes Abnicken durch den Teamleiter mehr nötig.
Nutzen Sie das CTI-Fenster für personalisierte Eisbrecher. Der/die Agent/in sieht bei Anrufannahme nicht nur die Stammdaten, sondern ein kleines Feld: „Kunde ist seit 10 Jahren bei uns.“ Der Einstieg ist dann sofort persönlich: „Guten Tag Frau Schmidt, erst einmal herzlichen Glückwunsch zum 10-jährigen Jubiläum bei uns – wie kann ich Ihnen heute weiterhelfen?“ Beachten Sie etwaige Einschränkungen der EU-DSGVO.
Aktivieren Sie Predictive Routing nach Persönlichkeit. Ein Kunde, der analytisch, schnell und in kurzen Sätzen spricht (ermittelt aus historischen Transkripten), wird mit einem Agenten gematcht, der in den QM-Scores Bestnoten für „Prägnanz und schnelle Lösungsfindung“ hat – und nicht mit dem „empathischen Plauderer“.
treichen Sie das Wort „Nein“ aus Ihren Service-Skripten und QA-Bögen. Wenn ein Produkt nicht lieferbar ist, sagt der/die Agent/in nicht „Das haben wir nicht“, sondern die KI blendet direkt Alternativen ein: „Das Modell X ist vergriffen, aber ich habe das leicht bessere Modell Y hier, das schicke ich Ihnen als Entschuldigung zum gleichen Preis sofort raus.“
Verbannen Sie verstaubte PDF-Handbücher und nutzen Sie eine RAG-Architektur (Retrieval-Augmented Generation). Der/die Agent/in sucht nicht mehr manuell im Wiki. Er tippt nur „Fehlercode 404 bei Router Z“ ein, und eine interne Generative KI fasst aus verschiedenen technischen Dokumenten, User-Foren, dem Handbuch und den Release Notes der Entwicklung sofort eine einfach zu verstehende, korrekte Lösung in wenigen Punkten direkt im Agenten-Desktop zusammen.
Ersetzen Sie stumpfe Post-Call-Surveys durch Predictive NPS, oder auch „Omnichannel Voice-of-the-Customer durch implizite Inhalte“. Statt nur die 2 % der Kunden zu werten, die eine NPS- oder CSAT-Mail ausfüllen, senden Sie 100 % aller Interaktionen (Voice-Transkripte, E-Mails, Chatverläufe, Trustpilot-Reviews) durch eine KI-Text-Analytics, die live ein Sentiment-Dashboard mit Informationen für die einzelnen Stakeholder (Abteilungsleitung CX, Customer Service Manager, Geschäftsführung, …) generiert.
Streichen Sie die Average Handling Time (AHT) komplett aus den operativen Zielvorgaben Ihrer Agenten. Da Bots die simplen Anfragen wegfiltern, landen nur noch die schweren Fälle beim Menschen. Messen Sie stattdessen primär den „First Contact Resolution“-Wert. Wer das Problem beim ersten Mal löst, darf auch 15 Minuten telefonieren. Oder gar wie bei Zappos eine ganze Stunde?
Automatisierung der After Call Work (ACW). Sobald aufgelegt wird, schreibt eine Generative KI automatisch eine strukturierte Zusammenfassung des Gesprächs in das CRM-Freitextfeld und setzt den korrekten Wrapup-Code. Der Agent liest nur noch quer, klickt auf „Speichern“ und spart pro Anruf 45 bis 60 Sekunden.
Nutzen Sie die offenen APIs Ihrer ACD/Bot-Plattform für transaktionale Bot-Erlebnisse. Wenn der Kunde im Chatbot fragt „Wo ist mein Paket?“, holt der Bot nicht nur den Status, sondern bietet proaktiv einen Button: „Lieferung an Packstation umleiten“. Klickt der Kunde, führt die API das direkt in Ihrem Logistiksystem aus. Und bestätigt das auch, siehe oben.
Führen Sie quartalsweise „Gemba Walks“ für das C-Level ein. Jeder Manager und jede/r IT-Entwickler/in, der an Ihren Service-Tools baut, muss einmal im Quartal für zwei Stunden per Silent Monitoring oder mit einem Y-Kabel/T-Stecker/Headset am Platz eines Agenten sitzen und live mithören, an welchen Stellen die Systeme in der Realität haken. Also known as Shadowing oder Job Rotation Lite oder …
Quality Management (QM) 2.0. Lassen Sie nicht mehr Teamleiter manuell drei Anrufe pro Monat stichprobenartig abhören (das ist unfair und nicht repräsentativ). Die Speech Analytics scort 100 % der Calls automatisch. Ihr Coaching konzentriert sich dann nur noch auf die Anrufe im Monat, die in positiver oder negativer Hinsicht auffällig waren – also die, bei denen das Up-Selling besonders gut geklappt hat, die, die den niedrigsten Empathie-Score hatten, die mit XXXX, oder die mit fehlender Einwandbehandlung.
Bauen Sie nahtlose Fallback-Routings in Ihre Bots. Wenn ein Chatbot oder Voicebot zweimal in Folge denselben Intent nicht versteht („Das habe ich leider nicht verstanden“), greift hart eine Regel: Sofortiges Handover an einen menschlichen Agenten – inklusive des gesamten bisherigen Transkripts, damit der/die Kunde/-in niemals von vorn anfangen muss.
Etablieren Sie ein Peer-to-Peer-Gamification-System. Jeder Mitarbeiter hat pro Monat 5 digitale „Coins“. Er kann diese Coins an Kollegen vergeben, die ihm bei schwierigen Fachfragen im Chat geholfen haben. Am Monatsende können Coins gegen Gutscheine oder einen freien Nachmittag eingetauscht werden.
Rekrutieren Sie Ihre (IT-, PM-, Marketing-)Ressourcen aus dem Service. Upskillen Sie First-Level-Agenten zu Conversation Designern und Bot-Trainern. Niemand in der IT kennt die tatsächliche Sprache Ihrer Kunden, ihre Dialekte und logischen Brüche besser als die Menschen, die seit fünf Jahren tagtäglich am Telefon sitzen.
Machen Sie den Kunden komplett zeitunabhängig mit Visual IVR, auch „true Omnichannel“ oder „multimodal conversational AI“ genannt. Ruft ein Kunde die Hotline über sein Smartphone an und befindet sich in einer Warteschleife, bekommt er eine SMS mit einem Link. Klickt er darauf, öffnet sich ein visuelles Menü auf seinem Display, wo er sein Anliegen sofort selbst erledigen kann, ohne den Call zu beenden.
Machen Sie den Service zum Value Center durch Service-to-Sales-Integration. Die Echtzeit-Analytics identifiziert „Kaufsignale“ im Gespräch (z. B. „Mein Datenvolumen reicht schon wieder nicht“). Nachdem der Agent das primäre Service-Problem gelöst hat, blendet das System ihm einen „Next Best Offer“-Button ein. So generiert Ihr Service messbaren Umsatz.
Der echte Wow-Moment entsteht durch superkulante Geschwindigkeit. Ein Kunde meldet einen Defekt an einem essenziellen Gerät (z. B. Router im Homeoffice). Statt ihn durch einen tagelangen Retourenprozess zu quälen, löst Ihr Agent per Knopfdruck eine Express-Lieferung per Same-Day-Delivery aus – noch bevor der alte Router überhaupt in der Post ist.
Liefern Sie eine exzellente Experience durch Intent-Erkennung. Wenn ein Kunde in Ihrer App oder auf der Website minutenlang im Bereich „Kündigungsfristen“ oder „Störung melden“ surft und danach die Hotline anruft, übergeben Sie diesen digitalen Fußabdruck an die ACD. Der Agent sieht beim Klingeln sofort den Kontext und eröffnet das Gespräch eXzellent und lösungsorientiert: „Guten Tag, ich sehe, Sie waren gerade in unserer Online-Störungshilfe. Soll ich Ihren Anschluss direkt einmal durchmessen?“ Das verblüfft den Kunden positiv und verkürzt die Gesprächszeit enorm.
Proaktiver Outbound-Service. Ihr Monitoring-System bemerkt, dass ein Anschlussvertrag bald ausläuft oder eine technische Störung am Anschluss vorliegt. Bevor der Kunde frustriert anruft, rufen Sie an (Voicebot oder Agent): „Yes, wir haben das auf dem Schirm. Das Problem ist erkannt und als Entschädigung haben wir Ihnen bereits das Streaming des Top-Spiels am Samstag freigeschaltet.“
Integrieren Sie Kamera-Freigaben (Co-Browsing/Video) nativ in Ihren Agent-Desktop. Wenn der Kunde ein technisches Gerät nicht angeschlossen bekommt, schickt der Agent einen Link auf das Handy des Kunden, greift auf dessen Kamera zu und malt per Augmented Reality Live-Pfeile ins Bild: „Stecken Sie das blaue Kabel genau dort hinein.“ Neue Dienste wie The Eye (https://fluidx.digital/) lassen sich über API-Calls einfach in Ihren vorhandenen Agent-Desktop einbinden.
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